Nach dem wir um 11 Uhr das Zimmer verlassen mussten (auschecken!) trafen wir uns nach einem kleinen Frühstück vorm Publix (diesmal ohne Ukulelen Solo!) mit Grady. 10 Meter , quasi das nächste Geschäft, nen Versicherungsladen. Rein und Raus in unter 30 Minuten.

Im Vorfeld haben wir viel gelesen, wir schwer es ohne Adresse in den USA sein soll, ein Auto auf seinen Namen zu versichern. Grady hat uns seine Adresse angeboten. Was für einen Menschen, den man erst seit einem Tag kennt, eine echt nette und furchtbar vertrauensvolle Geste bedeutet.

5 Fragen später war die Karre versichert. 6 Monatsvertrag, jederzeit kündbar bei voller Erstattung. 120 Dollar im Monat. Kein internationaler Führerschein, reichte der Deutsche. Kein eigenen Wohnsitz, reicht der eines Anwohners, der die Post einfach an dich weiterleitet. Easy! Und bei uns auch total Schwein gehabt.

Da die KFZ Stelle erst am anderen Tag aufmachte, wir brauchen ja noch ein Kennzeichen, suchten wir uns einen Schlafplatz. Wie erwähnt, ware alle Hotel oder Motels in diesem kleinen Städchen nicht unter 80 Dollar pro Nacht zu bekommen. Ab zum Walmart (egal wie klein eine Stadt tatsächlich ist, Walmart ist schon da!).

Zwei Schlafsäcke geholt und nen Park gesucht. Okeechobee hat den schönsten kleinsten Park. Direkt am Wasser gelegen. Eigentlich wollten wir auf den Bänken pennen, nach dem aber bei Google die Nachricht zu lesen war, dass Alligatoren sogar auf Bäume klettern können, fanden wir uns in dem öffentlichen aber abschlissbaren WC wieder.

Auch das war so sauber, das man hätte denken können es ist ein 1 Raum Airbnb direkt am Wasser. Wir Ihr auf den Bildern sehen könnt. In Berlin 500 Euro Miete.

Die letzten Gedanken waren dann noch „Hoffentlich sind die Behörden hier nicht so wie in Deutschland“. 3 Wochen in Okeechobee im WC pennen, bitte nicht.


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