In Amerika gibt’s überall Wasser. Egal ob See oder Fluss. Wir wollten Angeln und sind zunächst stundenlang durch die Pampa gefahren.

In den USA führen nämlich alle Straßen, die auf Google so aussehen, als könnte man mit dem Auto ganz nah ans Wasser fahren, immer vor ein SCHILD. Dieses weiße Schild auf dem mit dicken roten Buchstaben geschrieben steht: private property no trespassing!

Trotz dieses Schildes sind wir natürlich öfters weitergefahren. Ich denke nicht, dass die einfach so auf Autos schießen. Und wäre jemand gekommen, kann man ja auch noch auf blöden deutschen machen.

Fakt ist. Google ist doof und man muss sich selbst nen Zugang zum Wasser suchen. Alle Straßen endeten dann irgendwann vor einem Haus oder Tor (abgeschlossen!).

Dann sind Gewässer auch nicht gleich Gewässer. Wir sind in drei kleinen Städten gewesen, wo Google uns auch gesagt hat, fahrt mal dahin, da gibt’s Wasser. Gab es, aber mehr in Form von unheimlichen Sümpfen. Irgendwann hast Du dann kein Bock mehr, die ganzen Meilen sinnlos zu fahren.

Dann tauchte der Lake Moultrie auf. Es gab einen Besucherparkplatz und das mitten im Nirgendwo. Hier konnten wir Parken und bis es um 18 Uhr dunkel wird zumindest noch 3 Std. Angeln. Nach den 3 Std. haben wir frustriert Bohnen und Reis essen müssen, weil wir kein Glück hatten. Fische sind auch Doof.

Die Nacht in OKI DOKI gepennt. Keine Polizei, aber dafür die Dorfjugend, die gegen 2 Uhr nochmal zeigen musste, was so ne Karre von Papi unter der Haube hat. Weiterpennen und Schluss…


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